2009/04/10

In Zeiten, wie diesen, in denen es eher unüblich ist, dass das Berufliche, vom Privaten zu trennen ist, kommt es mir ebenso unüblich vor das Private nicht mit in den Beruf zu nehmen. Persönliche Konflikte werden genausowenig an der Eingangstür zur Firma abgegeben, wie die beruflichen Herausforderungen, beim Aufschließen der eigenen Wohnungstür.
Ich arbeite nicht mit Stellen und Titeln zusammen, sondern mit Menschen.
So erwarte und biete ich Menschliches. Nur so gibt es mich, nur so nehme ich die Kollegen.
Nach der Arbeit ist vor der Arbeit und doch muss es Mechanismen geben, die Prioritäten zu verlagern. Derzeit funktioniert dies nicht, wie ich es mir wünsche. Man muss für mich Verständnis haben. Dies habe ich meist für andere und hasse es, wenn andere es für mich haben müssen. Es zeugt von Schwäche, die ich verstehe, jedoch nicht haben will. Es ist konfus, nicht nett und all das. Was soll's. Sind meine Anforderungen an mich halt höher, als die an andere. Nicht, dass die an andere niedrig wären.