Gespräche mit mir zu führen, geht häufig einher, mit dem Gefühl, unter Druck gesetzt zu werden. Ein Hinterfragen der eigenen Aussagen ist nicht gewünscht. Es wird verlangt. An der Oberfläche zu kratzen kann für mich nur zum Ziel haben, tief darunter in Bereiche vorzustoßen, die lange unbetrachtet blieben. Small Talk disqualifiziert dich für die Verwendung meiner Zeit. Oberfläche ist ausreichend vorhanden, davon brauche ich nicht mehr. Zeit schon.
Die Zeit, die mir zur Verfügung steht verwende ich für Menschen, die mich unter die Oberfläche schauen lassen, die mit mir dorthin sehen und verstehen wollen, was zu erblicken ist. Hypothesen werden aufgestellt, Szenarien entworfen und durchwandert. Ich will an der Selbsterkenntnis teilhaben.
Ich wehre mich dagegen, dass du schon dort warst.
Für mich zählt es nicht, dass deine Meinung darüber fest steht.
Du sollst mich mitnehmen wollen, meinen Blick darauf sehen wollen, in Betracht ziehen, dass sich dein Blick auf dich durch meinen Blick auf dich ändern kann.
Jahre meines Lebens habe ich mit einem schlechten Gewissen verbracht, darüber dass ich genau dass erwarte. Bisher hatte ich ein gutes Händchen bei der Auswahl der Menschen, die diesen Erwartungen entsprechen können. Die nicht am Druck zerbrechen. Doch meist habe ich dabei Abstriche gemacht. Meine Erwartungen reduziert. Und die meisten verbringen eher wenig Zeit mit mir.
Für meine Gefährtin gilt dies nicht.
Der ehemaligen waren die Erwartungen zu hoch, obwohl ich sie reduziert hatte.
Der aktuellen fällt es nicht leicht, doch sie erfüllt sie.
Die Erwartungen an sie sind nicht reduziert, eher gesteigert.
Ich weiß, es mag sich schrecklich anhören, doch ich will mehr.
Ich will mehr als ich je hatte, mehr als du je gegeben hast, mehr als mir je gegeben wurde.
Von mir erhälst du alles, was ich geben kann, alles was du bereit bist anzunehmen.
Nachtrag:
Definition von Forderung aus dem Wiktionary:
[1] entspricht dem von mir gewünschten Verständnis des Wortes
[2] entspricht dem Ergebnis bei einem Mißverständnis
Die Zeit, die mir zur Verfügung steht verwende ich für Menschen, die mich unter die Oberfläche schauen lassen, die mit mir dorthin sehen und verstehen wollen, was zu erblicken ist. Hypothesen werden aufgestellt, Szenarien entworfen und durchwandert. Ich will an der Selbsterkenntnis teilhaben.
Ich wehre mich dagegen, dass du schon dort warst.
Für mich zählt es nicht, dass deine Meinung darüber fest steht.
Du sollst mich mitnehmen wollen, meinen Blick darauf sehen wollen, in Betracht ziehen, dass sich dein Blick auf dich durch meinen Blick auf dich ändern kann.
Jahre meines Lebens habe ich mit einem schlechten Gewissen verbracht, darüber dass ich genau dass erwarte. Bisher hatte ich ein gutes Händchen bei der Auswahl der Menschen, die diesen Erwartungen entsprechen können. Die nicht am Druck zerbrechen. Doch meist habe ich dabei Abstriche gemacht. Meine Erwartungen reduziert. Und die meisten verbringen eher wenig Zeit mit mir.
Für meine Gefährtin gilt dies nicht.
Der ehemaligen waren die Erwartungen zu hoch, obwohl ich sie reduziert hatte.
Der aktuellen fällt es nicht leicht, doch sie erfüllt sie.
Die Erwartungen an sie sind nicht reduziert, eher gesteigert.
Ich weiß, es mag sich schrecklich anhören, doch ich will mehr.
Ich will mehr als ich je hatte, mehr als du je gegeben hast, mehr als mir je gegeben wurde.
Von mir erhälst du alles, was ich geben kann, alles was du bereit bist anzunehmen.
Nachtrag:
Definition von Forderung aus dem Wiktionary:
[1] Anspruch, dringender Wunsch, Begehren, Bemühung, Klage, Verlangen
[2] zum Duell aufrufen
[2] zum Duell aufrufen
[1] entspricht dem von mir gewünschten Verständnis des Wortes
[2] entspricht dem Ergebnis bei einem Mißverständnis
mehrmorgen
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