Es ist ohne Schwierigkeit möglich etwas zu finden, ohne gesucht zu haben. Die Pessimisten unter uns würden sogar behaupten, es sei wahrscheinlicher etwas zu finden, wenn du es gerade nicht suchst und es würde dir dann natürlich das Leben versauen.
Nun, ich habe gefunden, ohne zu suchen. Und das Leben hat mich positiv überrascht.
Damit hatte ich nicht gerechnet.
Was wie ein Widerspruch klingt, beschreibt nur, das für mich im Groben alles klar war. Schwere Schicksalschläge hatte ich mit einkalkuliert. Emotional hatte ich tiefe Täler durchkrochen und hohe Klippen erklommen. Neues passte weiterhin in mein Schema, konnte von mir adaptiert werden. Doch nicht so jetzt. Es passt nicht in ein Schema, an das ich zu glauben wagte.
Natürlich ist nichts ohne negative Aspekte.
Doch der geschulte Rhetoriker nennt dies, mit einem gewinnenden Lächeln, Herausforderung.
Ich habe mir vor langer Zeit häufig Gedanken darüber gemacht, wie es sein muss, mit mir zu leben. Mit all meinen seltsamen Anwandlungen, dem übersteigerten Ego und der Haarspalterei, den depressiven Phasen und dem, häufig Emotionen ausblendenden, Verlangen danach, alles durchdenken zu wollen und im Zweifelsfall einen Plan zu machen.
Eine Eigenschaft, die ich aus der depressivsten Phase meines bisherigen Lebens mitgeschleppt habe. Pläne helfen, den Tag zu strukturieren, Erfolge zu erkennen, Ziele zu definieren. Auf diesen Listen stand damals häufiger etwas wie: Aufstehen, Kaffee kochen, Staubsagen, Schreiben, Studieren, Einkaufen, Tisch abräumen, XY anrufen, ein Bad nehmen. An schlechten Tagen habe ich vielleicht drei Punkte abhaken können.
Aktuell habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich meine Weisheiten verschieben muss. Ich hatte Grenzen definiert, was möglich ist und diese wurden überschritten und spontan für falsch erklärt. Das Maß der Dinge, dass ich bisher immer anlegte, war ein idealisiertes System. Eine Ebene die für die Sterblichen nicht zu erreichen war.
So auch meine Definition von Glück.
Unerreichbar.
Nur dazu da, um danach zu streben.
Möglich sei jedoch nur das Steigern von Zufriedenheit (der gelangweilte kleine Bruder des Glücks, der immer mit einem bemühtem Lächeln in der Ecke sitzt und seinem Bruder zusieht, wie er lachend das Sein genießt, als wüsste er nicht um die Sorgen des Morgen).
Durch dieses Maß, angelegt an die Menschen, die in mein Leben traten, war ich mit einem Bruchteil zufrieden. Der vorhandene Rest wurde in Kauf genommen, der fehlende möglicherweise durch andere ausgeglichen.
Ein Wort an die Menschen in meinem Leben.
Ihr seid meine selbst gewählte Familie.
Ich liebe euch.
Während ich in den letzten Monaten immer zufriedener wurde, mein Ego weiter gepflegt habe, es stark angewachsen ist und ich mich regelmäßig, mit einem Lächeln zurücklehnend, sagen höre, "Das Leben ist schön.", war dies für mich bisher das höchste der Gefühle.
Mehr des Vorhandenem ist natürlich immer vorstellbar.
Doch etwas Neues, Größeres?
Ich habe es gefunden, ungesucht, unvorbereitet.
Eine der zufälligen Begebenheiten, von denen man in Geschichten liest. Mitreißend, spannend beim Lesen jedes Wortes. Ich will nicht einschlafen, will es verschlingen, so schnell wie möglich so viel wie möglich. Doch nicht, weil ich wissen will wie es endet. Nur des puren Genusses wegen. Des Gefühls des Glücks, dass ich währenddessen empfinde.
Und es liest sich, wie ein Buch von mir geschrieben.
Wahrscheinlich das Beste, was ich momentan in meine egozentrischen Finger bekommen konnte. Und es liest mich, verschlingt mich. Ganz ohne eine Katastrophe anzukündigen.
Ich weiß es wird mich verändern. Meine Sicht auf die Dinge anpassen. Es hat mich bereits aus der Genügsamkeit befreit. Ganz gleich, wie lange es dauert.
Genug der Umschreibung.
Ich bin glücklich verliebt.
Und das Leben ist schön.
Nun, ich habe gefunden, ohne zu suchen. Und das Leben hat mich positiv überrascht.
Damit hatte ich nicht gerechnet.
Was wie ein Widerspruch klingt, beschreibt nur, das für mich im Groben alles klar war. Schwere Schicksalschläge hatte ich mit einkalkuliert. Emotional hatte ich tiefe Täler durchkrochen und hohe Klippen erklommen. Neues passte weiterhin in mein Schema, konnte von mir adaptiert werden. Doch nicht so jetzt. Es passt nicht in ein Schema, an das ich zu glauben wagte.
Natürlich ist nichts ohne negative Aspekte.
Doch der geschulte Rhetoriker nennt dies, mit einem gewinnenden Lächeln, Herausforderung.
Ich habe mir vor langer Zeit häufig Gedanken darüber gemacht, wie es sein muss, mit mir zu leben. Mit all meinen seltsamen Anwandlungen, dem übersteigerten Ego und der Haarspalterei, den depressiven Phasen und dem, häufig Emotionen ausblendenden, Verlangen danach, alles durchdenken zu wollen und im Zweifelsfall einen Plan zu machen.
Eine Eigenschaft, die ich aus der depressivsten Phase meines bisherigen Lebens mitgeschleppt habe. Pläne helfen, den Tag zu strukturieren, Erfolge zu erkennen, Ziele zu definieren. Auf diesen Listen stand damals häufiger etwas wie: Aufstehen, Kaffee kochen, Staubsagen, Schreiben, Studieren, Einkaufen, Tisch abräumen, XY anrufen, ein Bad nehmen. An schlechten Tagen habe ich vielleicht drei Punkte abhaken können.
Aktuell habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich meine Weisheiten verschieben muss. Ich hatte Grenzen definiert, was möglich ist und diese wurden überschritten und spontan für falsch erklärt. Das Maß der Dinge, dass ich bisher immer anlegte, war ein idealisiertes System. Eine Ebene die für die Sterblichen nicht zu erreichen war.
So auch meine Definition von Glück.
Unerreichbar.
Nur dazu da, um danach zu streben.
Möglich sei jedoch nur das Steigern von Zufriedenheit (der gelangweilte kleine Bruder des Glücks, der immer mit einem bemühtem Lächeln in der Ecke sitzt und seinem Bruder zusieht, wie er lachend das Sein genießt, als wüsste er nicht um die Sorgen des Morgen).
Durch dieses Maß, angelegt an die Menschen, die in mein Leben traten, war ich mit einem Bruchteil zufrieden. Der vorhandene Rest wurde in Kauf genommen, der fehlende möglicherweise durch andere ausgeglichen.
Ein Wort an die Menschen in meinem Leben.
Ihr seid meine selbst gewählte Familie.
Ich liebe euch.
Während ich in den letzten Monaten immer zufriedener wurde, mein Ego weiter gepflegt habe, es stark angewachsen ist und ich mich regelmäßig, mit einem Lächeln zurücklehnend, sagen höre, "Das Leben ist schön.", war dies für mich bisher das höchste der Gefühle.
Mehr des Vorhandenem ist natürlich immer vorstellbar.
Doch etwas Neues, Größeres?
Ich habe es gefunden, ungesucht, unvorbereitet.
Eine der zufälligen Begebenheiten, von denen man in Geschichten liest. Mitreißend, spannend beim Lesen jedes Wortes. Ich will nicht einschlafen, will es verschlingen, so schnell wie möglich so viel wie möglich. Doch nicht, weil ich wissen will wie es endet. Nur des puren Genusses wegen. Des Gefühls des Glücks, dass ich währenddessen empfinde.
Und es liest sich, wie ein Buch von mir geschrieben.
Wahrscheinlich das Beste, was ich momentan in meine egozentrischen Finger bekommen konnte. Und es liest mich, verschlingt mich. Ganz ohne eine Katastrophe anzukündigen.
Ich weiß es wird mich verändern. Meine Sicht auf die Dinge anpassen. Es hat mich bereits aus der Genügsamkeit befreit. Ganz gleich, wie lange es dauert.
Genug der Umschreibung.
Ich bin glücklich verliebt.
Und das Leben ist schön.
mehrmorgen
1 Kommentar:
ich freue mich für dich.
wenn wahr ist, was du schreibst,
dann wünsche ich dir,
dass es ewig so bleibt.
bitte zerdenke es nich!
wahres glück hat keine grenzen ...
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